Mehr Sehen

Die moderne Elektrothermografie bietet Einblicke, die vor Jahren undenkbar waren.

Als innovativer Elektrofachbetrieb bietet EBS die Infrarot-Thermografie zur präventiven Diagnostik an.

In Schaltschränken, Verteilungen, Verbrauchern und Leitungsführungen schlummern oftmals Fehlerquellen, die mit dem Auge oder anderen Messverfahren nicht auszumachen sind.

Diese lassen sich mit der Elektrothermografie schnell, effizient und sicher erkennen. Eine geprüfte Anlage bietet Ihnen Sicherheit, schützt vor größeren Schäden und senkt langfristig Ihre Kosten.

Früher an später denken, handeln Sie jetzt.

Tiefe Einblicke

Wilhelm Conrad Röntgen erfand 1895 die Röntgenstrahlen. Ca. 100 Jahre später gibt es die Thermografie. Ein Quantensprung.

Die IR-Thermografie ist eine gänzlich andere Technik, dient jedoch dem gleichen Zweck – der Erkennung und Analyse. Nur was wir sehen und verstehen, können wir begreifen, und nur was wir begreifen, können wir ändern.

Die IR-Thermografie ein berührungsloses Messverfahren, welches in der Regel im laufenden Betrieb angewandt werden kann und muss. Das heißt, es können auch extrem schnelllaufende Verfahren (Explosionen, Verbrennungen etc.) und Bewegungsabläufe erfasst werden. Ausfallzeiten und Betriebsunterbrechungen werden vermieden und somit Kosten gespart.

Als bildgebendes Verfahren werden aus Messgrößen eines realen Objektes Abbilder erzeugt. Die Messgröße oder eine daraus abgeleitete Information wird ortsaufgelöst und über Helligkeitswerte oder Farben kodiert visualisiert.

Leistung - Leistung ist in der Elektrotechnik nicht sichtbar, zeigt sich jedoch durch Wärme und Hitze. Alternde und defekte Bauteile, Korrosion und Verschleiß sind Quellen hoher Übergangswiderstände.

Hier wird durch Leistung ungewollte Hitze erzeugt, die im ungünstigen Fall zur Zerstörung, zum Brand oder zum Schmelzen der Bauteile und Leitungen führt.

Daraus resultieren oftmals große Gebäudeschäden und es droht Gefahr für Leib und Leben.

Vorbeugend werden mit der Elektrothermografie solche Fehlerquellen erkannt, ausgewertet und möglichst umgehend behoben.

Eine schleichende Gefahr ist auch das Wachstum. Die zunehmende Anzahl der Verbraucher in Betrieben und Gebäuden erhöht auch die verbrauchte Leistung. Gerade in älteren Gebäuden, die bei der Planung in früheren Jahren nicht für die heutigen Ansprüche ausgelegt wurden, arbeiten Verteilungen und Leitungen oftmals an ihrer Grenze. Die Thermografie ermöglicht hier eine schnelle und effiziente Gefahrenauswertung.

Moderne Elektronikkomponenten vereinen Aktorik, Sensorik und enorme Rechenleistungen auf kleinstem Raum. Eine daraus resultierende Wärmeentwicklung ist unausweichlich.

Die Thermografie bietet hier in der Entwicklung frühzeitig Möglichkeiten, der Hitzeausbreitung durch bauliche Maßnahmen gezielt entgegen zu wirken. Im Betrieb lassen sich Überlastungen und Fehlfunktionen schnell erkennen und beheben. 

In der Produktion wird die Thermografie zur Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung eingesetzt.

Antriebe, Motoren, Generatoren, Wellen, Lager, Ventile, Magneten, …

Die Liste der mechanisch und elektrisch hoch belasteten Geräte ist lang. Die Wartung und Pflege dieser Geräte wird oft durch widrige Verhältnisse wie Lärm, Schmutz, Staub oder Wasser vernachlässigt, was sich im Störungsfall dann rächt.

Hier ist die Prävention ein Garant vor teuren und unvorhersehbaren Betriebsstörungen.

Zuverlässig werden neben elektrischen Fehlern und Überlastungen auch mechanische Probleme wie Lagerschäden oder Ölmangel erkannt.

 

 

Bei der Bauthermografie wird die Thermografie zur Qualitätssicherung bei der Überprüfung der einwandfreien Wärmedämmung von Gebäuden eingesetzt.

Es werden Fehler in der Bauausführung eindeutig nachgewiesen und dienen als Grundlage für Ansprüche gegen die ausführenden Firmen.

Gerade bei Gebäuden im Bestand, Renovierungen und Sanierungen können fehlerhafte Abdichtungen, Isolierungen, Türen, Fenster, Heizungsrohre, etc. sichtbar gemacht werden. Gezielte Modernisierungen bieten so Energie- und Ressourceneinsparungen.

Zur Erkennung und Lokalisierung von Undichtigkeiten und Wassereinbrüchen innerhalb von Gebäuden ist die Thermografie ebenfalls ein überaus geeignetes Verfahren.

Durch den Wärmeunterschied von eindringenden Flüssigkeiten im Gegensatz zur Umgebungstemperatur, lassen sich Feuchtigkeitsstellen lokalisieren.

Die Thermografie wird angewandt, z.B. bei Flachdachundichtigkeiten, in der Wand liegende Leckagen und Rohrbrüche mit daraus resultierenden Unterwanderungen. Diese treten mitunter auch Stockwerk und Gebäudeteil übergreifend auf und verursachen schleichende Schäden.